Basketball:Die Flames zünden ein Feuerwerk und gleichen aus!
Kein Spiel für schwache Nerven war das gestrige zweite Semifinalderby! Kaum einen Zuschauer hielt es in der rappelvollen Mollardgasse auf seinem Sitz und der Lärmpegel war
ohrenbetäubend. Angetrieben von dieser Stimmung erwischten die Flames einen 12:3 Traumstart. Danach fanden die Timberwolves besser ins Spiel und verkürzten bis zur Viertelpause auf
15:13.
Im zweiten Viertel gingen die Wölfe erstmals in Front. Die Flames, die auf Vladimir Gavranic, Christoph Böck und Mathias Kutschera verzichten mussten, ließen in dieser Phase zu viele
Punkte zu und sahen sich somit zur Pause mit einem 31:36 Rückstand konfrontiert.
Durch einen Dreier zu Beginn des dritten Viertels kamen die Donaustädter mit 8 Punkten zu ihrer höchsten Führung im Spiel! Die Flames konterten aber und Florian Pöcksteiner lief
brennheiß. Viertelübergreifend scorte Pöcksteiner innerhalb von zehn Minuten unglaubliche 19 Punkte und brachte die Flames somit vier Minuten vor Spielende auf die Siegerstraße,
69:59. Danach wurde es aber noch mal spannend! Bei den Flames lief offensiv nichts mehr und die Wölfe kamen durch Jakob Pöltl noch mal gefährlich nahe. Beim Stand von 69:66 vergab der
17-Jährige jedoch vier Freiwürfe in Folge. Auch bei den Flames flatterten die Nerven. Denis Soldo vergab zweimal von der Linie. Somit hatten die Timberwolves den letzten Angriff des
Spiels, der jedoch nichts mehr am 69:66 änderte. Die Flames gleichen also aus und die Fans stürmten das Spielfeld!
Matchwinner Florian Pöcksteiner (22 Punkte, 19 davon nach der Halbzeit bzw. 12 im Schlussviertel): „Zum Schluss war es noch sehr spannend. Wir haben aber insgesamt ein gutes Spiel
geliefert und das müssen wir am kommenden Samstag wiederholen."